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Platz 1: 8.56


Das Monster  von  World_Dreamer
[Thriller]
Der etwas kühle und seltsame Schüler Richard Creep hat scheinbar keine Emotionen. Weder Liebe noch Angst und Trauer kann er verspüren und deswegen ist der Psychologe Oliver J. Snyder fasziniert von ihm doch seine Eltern haben Angst vor ihrem Sohn und distanzieren sich von ihm. Tatsächlich wird Richard gefährlich denn immer mehr Entführungsserien mit Mordfolge fühhren auf Richard zurück, der ein grausames Katz und Mausspiel mit dem FBI spielen will. Nur Oliver erkennt wozu der Schüler noch alles fähig ist doch die Polizei schenkt ihm keinen Glauben und so muss er sich alleine auf die Suche machen und hat nicht nur Richard sondern auch noch die Polizei als Gegner. Mit illegalen Methoden versucht er dem Spiel ein Ende zu setzen und Richard das Handwerk zu legen bevor noch mehr Menschen sterben müssen. Der Schüler hat keine Freude am Töten oder am Foltern. Es interessiert ihn einfach nur, Leute beim Sterben zuzusehen oder zu sehen welche Emotionen sie dabei empfinden. Durch einen Gehirnfehler ist Richard von Geburt aus unfähig, Emotionen zu empfinden oder zu verstehen und so versucht er sich vorzustellen wie man sich fühlen könnte indem er andere Leute dazu bringt. Am Anfang hat er nur Haustiere gequält oder seine Mitschüler gegeneinander aufgebracht, doch je mehr Emotionen er beobachtet, desto krasser wird sein eigenes Verhalten bis er nicht mehr vor Morden zurückschreckt.

© World_Dreamer
Durchschnittliche Bewertung:  8.56
Abgegebene Stimmen:  16
   

Platz 2: 8.50


Friendship of Bites  von  rain
[Fantasy]
Christophers Familie birgt ein dunkles Geheimnis. An seinem 17. Geburtstag erfährt er, sein Vater ist Vampirjäger. Und nun ist Chris selbst an der Reihe, seine Ausbildung zu beginnen. Vampirzähne und -Spuren erkennen, Waffen blind auseinander nehmen und zusammensetzen;ausgebildet durch seinen Vater, einem geweihten Priester. Am Tage in der Schule, nachts Vorbereitungen auf den Ansturm der Blutleeren, vernachlässigt Chris immer mehr sein vorheriges alltägliches Leben sowie soziale Kontakte zu seinen Freunden, allen Voran Jay,seinem besten Freund. Zusammen mit seinem Vater und Trainer Thomas gelingt es ihm sogar, seinen ersten Vampir zu fangen und zu köpfen, der einzigen Möglichkeit, einen Blutleeren für immer zu töten. Doch was ist das? Eines Vormittags in der Schule verletzt sich eine Schülerin am Hals, Blut tropft.Hatte Jay da nicht gerade die für einen Vampir typische Zahnerweiterung? Und hatte sie dich Farbe seiner Pupillen nicht für den Hauch einer Sekunde rot gefärbt? Chris musste dem auf den Grund gehen.Konnte sein bester Freund wirklich ein Vampir sein?Oder hatte er durch die ganzen nächtlichen Abenteuer einfach überreagiert, sogar halluziniert? Sie kannten sich von klein auf, spielten zusammen Fussball,verliebten sich gemeinsam in das gleiche Mädchen,von Rivalität jedoch keine Spur. Blutsbrüder hatten sie sich damals genannt. Hatte Jay vorher schon solche Merkmale, hatte er, Chris, sie einfach die Jahre über nicht bemerkt? Fakt war, er musste es herausfinden und dann handeln. Handeln = Töten? Seinen Vater brauchte er nicht zu Rate zu ziehen, die Antwort war klar: "Wenn er ein Vampir ist, tötest du ihn.Oder ich mache es." Konnte er ihn vielleicht bekehren?Heilen?Vom Durst des Blutes abbringen? Beweisaufnahme: Verschiedene Fallen stellen und Reaktionen abwarten: 1.mit Sonnenlicht blenden Vampire können ihre Augen danach für mindestens 5 Minuten nicht öffnen, das macht sie so anfällig für Angriffe. 2.Alkohol Vampire zeigen eine Reaktion auf Alkohol in Form von Euphoriestößen. dies war auch der Grund, warum Vampire betrunkene Opfer auswählen. Leichter unschädlich zu machen, und den Euphoriekick danach. Jay würde in der Schule vor Hochfreude kaum dem Unterricht folgen können, vlt sogar stören.Und jegliche Hemmungen verlieren. 3.Erschiessen Der 3. und endgültige Beweis, endgültig vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Vampir wird von Kugeln ungefähr so verletzt, wie wenn ein Mensch eine kugelsichere Weste trägt und beschossen wird, also gar nicht bis leicht verletzt. Es würde sich also nur dann herausstellen, ob er ein Vampir ist, wenn er ihn als solchen entlarvte oder direkt tötete, beides unvorstellbar und zerüttend für sein weiteres Leben. Ergebnis: 3/3 Beweise erfolgreich auf Vampirismus- Problem: Auch Jay weiß nun, dass Chris sein blutiges Geheimnis kennt. Wie wird und kann sich Chris nun weiterverhalten? Sollte er tatsächlich zum Schutz seiner Mitmenschen seinen besten Freund töten,schafft er es überhaupt mental und im Anfangsstadium seiner Ausbildung, oder wird er durch Jay´s übermenschliche Kräfte einfach zerquetscht, insofern er seine ebenfalls vorhandenen Gewissensbisse beseite schieben kann.Gibts es die Chance auf Heilung? Es kommt zur unausweichlichen Konfrontation von Gut und ähm Böse(?)

© rain
Durchschnittliche Bewertung:  8.50
Abgegebene Stimmen:  2
   

Platz 3: 8.36


Deine Fußspuren im Sand  von  World_Dreamer
[sonstiges]
Eigentlich sollte Amelia glücklich sein, denn sie hat alles, was man sich nur wünschen kann: Designerklamotten, Kontakte zu Promis und steinreiche Eltern. Doch irgendetwas fehlt in ihrem Leben. Sie will sich in ihrer Strandresidenz erholen und langweilt sich dort zu Tode bis sie eines Abends jemanden den Privatstrand entlang gehen sieht. Neugierig folgt sie der Fußspur und findet die Ausreißerin Eve, die sich in einer alten Strandhütte versteckt und seit Wochen ein ärmliches Dasein wie in der dritten Welt führt. Da Amelia selbst nicht glücklich mit ihrem Leben ist, nimmt sie Eve bei sich auf und bittet sie um Hilfe damit sie genauso wie Eve lachen kann. Die beschließt Amelia zu helfen und zeigt ihr die schönen Seiten des Lebens, weitab von Disziplin, Paparazzi und teuren Geschäften und bald merkt Amelia, wie schön das Leben sein kann und dass es kein Geld braucht, um glücklich zu sein.

© World_Dreamer
Durchschnittliche Bewertung:  8.36
Abgegebene Stimmen:  22
   

Platz 4: 8.28


Fear  von  World_Dreamer
[Krimi]
Timothy Johnson alias Fear ist ein Waisenjunge dessen Schwester aufgrund von Drogenkonsum im Gefängnis sitzt und ihn immer wieder geschlagen hat. Nun lebt der hochintelligente ebenso wie höchst verschrobene 20-jährige in einer kleinen Wohnung, die mit allen möglichen Skizzen, Notizen, Formeln und Magazinen zugemüllt ist. Zudem pflegt der etwas schrobe Junge Mann eine große Vorliebe für Tee und hilft sogar der Polizei. Nun bittet ihn der relativ frische Special Agent Stark vom FBI um Hilfe zu einem hochkomplizierten Fall. Zuerst weigert sich "Fear" weil er anderes zu tun habe, doch als er bemerkt, dass es der gleiche geisteskranke Mörder ist, der vor mehr als acht Jahren seine Eltern getötet und verstümmelt hat, ist er mit vollem Eifer dabei. Der Mörder nutzt die Namen der Opfer um ein Anagramm zu erstellen, welcher auf den Namen des nächsten Opfers schließen lässt. Fear macht sich persönlich auf die Suche und wendet alle möglichen Mittel des "In die Mangel nehmen" aus und geht sogar zur Drohung und langsam macht sich Agent Stark Sorgen, dass Fear ebenfalls zum Verbrecher wird, nur um den Mörder seiner Eltern zu finden.

© World_Dreamer
Durchschnittliche Bewertung:  8.28
Abgegebene Stimmen:  18
   

Platz 5: 8.00


Chris Baker und das dämonische Medaillon  von  Obi-Wan
[Fantasy]
Alles begann vor 6 Jahren, In einem Vorort von Sydney. Chris damals 10 Jahre alt, spielte mit einem Nachbarsjungen namens Simon im Garten von seinem Haus, als sie zum Spaß kämpften und auf den Boden fielen, sahen sie etwas goldenes in der Blumenerde. Sie gruben es aus und sahen das es ein halbes, etwas älteres Medaillon war und es hatte einen zerbrochenen roten Stein in der Mitte. Sie wussten zwar nicht wozu es gut war aber Chris beschloß es zu behalten. Nun 6 Jahre später, Simon war schon vor 4 Jahren weggezogen und das Medaillon war in vergessenheit geraten, sollte es wieder in Errinerung gerufen werden. Ein alter chinesischer Mann stand vor dem Haus von Chris und hielt einen verzierten silbernen Stab, wo vorne ein roter Kristall dran war. Dieser leuchtete rot und man sah auch einen Roten Halbkreis an der Wand des Hauses, wo sich Chris' Zimmer befand. Der Chinesische Mann klingte an der Tür. Chris öffnete und sah den Mann skeptisch an und sagte: „Hören Sie wir kaufen nichts, meine Mutter hat erst letzte Woche so einem Tai-Chi Typen 80 Dollar für eine Massage-Matte in den Rachen geschoben.“ Der Mann entgegnete: „Ich will auch nichts verkaufen, ich bin wegen deinem Medaillon hier.“ Chris dachte: „Gott sei dank sind meine Eltern arbeiten.“ Er bat den Mann herein und dieser erzählte ihm das er der Auserwählte sei. Plötzlich klingte das Telefon und Chris' kleiner Bruder Stuart lief hin. Es war die Mutter von Chris und Stuart, Elisabeth. Sie fragte ob alles in Ordnung sei und Stuart erzählte ihr, das ein chinesischer Mann im Haus sei. Elisabeth war besorgt darüber, doch dann nahm Chris den Telefonhörer und sagte seiner Mutter das der Mann nur ein chinesischer Brieffreund sei. Als Notlüge quasi. Er konnte seine Mutter besänftigen und schlug Mr. Li, so hieß der Mann vor an einen sicheren Ort zugehen, um alles zu besprechen. In Chris' Lieblingscafé „Zur gerösteten Bohne“ gab es auch die netteste Bedienung in der ganzen Stadt, Sandy. Chris orderte einen Café Latte und Mr. Li wollte einen Grünen Tee, jedoch das führte die Cafébar nicht. Also bestellte er den einzigen Tee den es dort gab: Eistee. Mr. Li erzählte Chris das sich in der Unterwelt ein Machtwechsel gab. Ein Feuerdämon namens Fabelmoses ist der neue Herrscher der Unterwelt und dieser Dämon besitzt die andere Hälfte des Medaillon. Wenn dieser Dämon Chris' Hälfte auch noch besitzen würde, hätte er unumschränkte Macht und dann würde er die Welt so wie wir sie kennen in die Dunkelheit stoßen. Noch dazu hat Fabelmoses einen fiesen Handlanger namens Xami, dieser ist ebenfalls ein Dämon. Weiters hatte Fabelmoses die Kontrolle über sämtliche Kopfgeldjägerdämonen und deren Unterwelt-Organisation, die er aussenden konnte um nach der Medaillon-Hälfte zu suchen. In den kommenden Wochen trainierte Mr. Li Chris im Schwertkampf und anderen Dingen. In diesen Wochen gab es viele Angriffe von Xami oder den Kopfgeldjägerdämonen. Dann erkundigte sich Chris bei seinem Freund einem auszubildenten Polizisten Drew Davies wo der sichererste Ort für die Medaillon-Hälfte ist. Da Drews Vater Gary der ebenfalls Polizist war nicht viel von seinem Sohn hielt, kümmerte er sich darum und beschloß das der sicherste Ort, die englische Kronjuwelen Schatzkammer war. So flogen sie nach London und wollten das Medaillon dort hineingeben, jedoch teleportierten sich Fabelmoses und Xami plötzlich zu ihnen. Es kam zu einem Schwertschluß-Kampf wo Fabelmoses gegen Chris kämpfte und Mr. Li gegen Xami. Chris schaffte es Fabelmoses von der Brücke zu stoßen und ins Wasser hinein (dies vernichtet einen Feuerdämon). Als Xami das bemerkte teleportierte er sich weg und die Welt war vorerst gerettet.

© Obi-Wan
Durchschnittliche Bewertung:  8.00
Abgegebene Stimmen:  11
   

Platz 6: 7.54


Sylas - Die verlorene Stadt  von  Kevkev
[Fantasy]
Isoliert von der Außenwelt wächst Sylas in einem entlegenen Waldstück auf, großgezogen von seiner Pflegemutter Tybie. Eines Tages tauchen vor seinem Haus ein paar Reiter auf, die ihm verkünden, dass er ein Elf sei. Sylas kann es kaum fassen, als sie ihn mit in die Elfenstadt Craya nehmen, wo er auf deren Schule ihre Gebräuche und Sitten kennen lernen soll. Als plötzlich ein wertvolles Buch aus den verbotenen Archiven der Elfen entwendet und Sylas kurz darauf von einem seltsamen Wesen angegriffen wird, will er mehr über seine Herkunft herausfinden und was ihm scheinbar verschwiegen wird. Dabei stößt er auf ein dunkles Geheimniss, das ihn direkt zur verlorenen Stadt führt. Dort erwarten ihn bereits seine Feinde. Doch Sylas ist nicht allein. Gemeinsam mit seinen treuen Freunden Briseis und Neil ist er bestens gewappnet, um den finsteren Mächten entgegen zu treten. Können Sylas und seine Freunde diese Prüfung bestehen? Oder werden sie sich am Ende ihre Niederlage eingestehen müssen?

© Kevkev
Durchschnittliche Bewertung:  7.54
Abgegebene Stimmen:  13
   

Platz 7: 7.34


Das Flüsterspiel  von  Caranthir
[Fantasy]
Alles scheint in bester Ordnung, bis Cassiopeia eines Nachts durch einen Alptraum schreiend erwacht. Bis zu diesem Punkt hatten sie und ihr Bruder Archibald sich schon an diverse Absonderheiten gewöhnt, Fähigkeiten oder Geschehnisse die sie beiden hatten, oder verursachten. Der Traum jedoch fühlte sich anders an, etwas sollte passieren, das wusste sie. -- Die Geschichte erzählt von Zwillingen, die tolle Eltern haben, wohlhabend, führsorglich - perfekt! Allerdings gibt es einen Zwischenfall, einen sehr schweren Autounfall, verursacht durch ein Wesen, welches sie in ihrem Alptraum sah. Die Zwillinge überleben, allerdings sind die Eltern seit dem verschwunden. Der weitere Lebensweg führt sie über ein Waisenhaus, zu einer älteren Dame, nicht der Zufall sorgte dafür, sondern das Schicksal. In ihrem Haus ist nichts so normal wie scheint, und so erfahren sie von einer fernen, stetig wachsenden Welt. -- Wie sie dort hin kommen? Weshalb sie dort hin müssen? Welche Aufgaben sie dort erwarten? Und, wieso es"Das Flüsterspiel" heist!?

© Caranthir
Durchschnittliche Bewertung:  7.34
Abgegebene Stimmen:  29
   

Platz 8: 7.18


Mordlust  von  Chris M.
[Horror]
[B]So und hier die Idee:[/B] "Gerade wurde Jimmie 18, der Geruch der Freiheit killert sein Gespür und erste wirkliche Auseinandersetzungen mit den Eltern treten auf den Tagesplan. Jimmie will mehr Freiheit und weniger als Kind behandelt werden und distanziert sich mehr und mehr von seinen Eltern und seiner Schwester. Während des Sommerurlaubs seiner Eltern begeht Jimmie einen großen Fehler und die Probleme fangen damit erst an." [B]Genauere Details zur Idee:[/B] Jimmie hatte vor wenigen Tagen seinen 18ten Geburtstag und wünscht sich - durch seine Freunde angestachelt - mehr Freiheit. Das ist der Grund, weswegen Jimmie immer häufiger mit seinen Eltern im Streit auseinandergeht. Während des Sommerurlaubs seiner Eltern, die zu zweit zwei Wochen auf den Malledieven verbringen, muss sich Jimmie um seine 12 jährige Schwester Anna kümmern. Die erste Woche vergeht bis auf wenige Streitigkeiten reibungslos. Am Montag der folgenden Woche geriet ein Streit aus den Fügen und Jimmie sticht seine Schwester nieder. Doch als Freund von Action und Horrorfilmen geeint mit viel Fantasie entschließt sich Jimmie dazu seine Schwester mit dem Auto zu entsorgen. Doch die Fahrt entpuppt sich als großer Fehler, denn durch einen Unfall ist er darauf angewiesen mit der Ladung im Kofferraum schnellstens vom Unfallort abzuhauen, in den Wald hinhein. Der Wald berüchtigt und gefürchtet bietet dem Jungen die einzigste Möglichkeit relativ heil aus der Sache herauszukommen. Was er allerding nicht ahnt ist, dass eine Gruppe von wilden ihn bereits im Visier hat und nur darauf lauert die Gelegenheit am Schopf zu packen. Somit wird aus dem Täter ein Gejagter und aus dem Opfer die Rettung - Oder vielleicht nicht?

© Chris M.
Durchschnittliche Bewertung:  7.18
Abgegebene Stimmen:  11
   

Platz 9: 7.12


Der Roboter, der ein Mensch sein wollte  von  World_Dreamer
[Science Fiction]
Der einsame Wissenschaftler David Stine hat seine Tochter bei einem Unfall verloren und seine Frau ist in einer geschlossenen Psychiatrie. In seiner Verzweiflung beginnt er den Bau eines Roboters, der das perfekte Ebenbild seiner Tochter Christie sein soll. Nach zwei Jahren der Arbeit ist sie fertig und tatsächlich kaum von einem Menschen zu unterscheiden. Jedoch verstirbt der Professor an einer Lungenentzündung und Christie soll deaktiviert und untersucht werden. Da sie weiß, dass das alles nur militärischen Zwecken dient, läuft sie weg und begegnet dem Obdachlosen Matt, der viel über das Leben zu wissen scheint. Christie beschließt bei ihm zu bleiben und will mehr über die Menschen lernen. Sie wünscht sich nichts sehnlicheres als ein echter Mensch zu werden um auch wahre Gefühle empfinden zu können. Ein schwerer Weg beginnt für den Roboter, der sich sehr wohl im Klaren ist, dass sein Traum wahrscheinlich niemals in Erfüllung geht und dass seine eigene Persönlichkeit nur eine Kopie einer Verstorbenen ist.

© World_Dreamer
Durchschnittliche Bewertung:  7.12
Abgegebene Stimmen:  17
   

Platz 10: 7.00


"Den Tagen mehr Leben geben"  von  Hotelier
[sonstiges]
Dörte Schipper DEN TAGEN MEHR LEBEN GEBEN Vorwort von Udo Lindenberg ISBN 978-3-7857-2385-2 "Ich definiere mich als Koch nicht mehr darüber, wie viel gegessen wird, sondern, ob ich die Menschen damit erreiche." Früher war er Küchenchef in einem Nobelrestaurant. Heute kocht er im "Leuchtfeuer", einem Hamburger Hospiz. Die meisten seiner Gäste haben Krebs im Endstadium. Ob Steak, Labskaus, Coq au Vin oder eine aufwändige Torte, Ruprecht, der Koch, erfüllt jeden kulinarischen Wunsch. Tagtäglich erlebt er aufs Neue, wie wichtig es den Bewohnern im Hospiz ist, noch einmal ihre Lieblingsgerichte genießen zu können. Kräuter, Gewürze, den individuellen Geschmack zu treffen, ist für den Koch nicht immer leicht. Oft geht es nur um Nuancen, und er braucht mehrere Anläufe. "Wenn ich es schaffe, ein Essen genau so zu kreieren, wie ein Sterbenskranker sich das vorgestellt hat, kann ich mich jedes Mal aufs Neue darüber freuen." Seit der Gründung des Hospizes vor elf Jahren ist Ruprecht Schmidt sein eigener Chef de Cuisine in einem Zuhause für Todkranke. Mitten in St. Pauli bietet das Hospiz Platz für elf Bewohner. Die meisten leben hier nicht länger als ein paar Wochen. In der Eingangshalle hängt in großen Buchstaben der Leitspruch des Hauses: "Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben." Diese Worte hat der Koch verinnerlicht. Das Leben der Kranken verlängern kann er nicht, es versüßen schon. Als Ruprecht Schmidt vor elf Jahren den Job annahm, wurde er öfters gefragt, ob es nicht absurd sei, für Todkranke zu kochen. Er selbst hat sich diese Frage nie gestellt. Die Bedeutung, die Essen haben kann, ist ihm durch die Arbeit im Hospiz immer klarer geworden. Seine Erkenntnis klingt so einfach, fast banal: "Essen heißt, ich lebe noch!" Der Job von Ruprecht Schmidt ist einzigartig, seine Motivation auch. Viele Jahre hat er in der gehobenen Gastronomie gearbeitet. Als Spitzenkoch hätte er weiter Karriere machen können... Doch seine Arbeit hat ihn nicht befriedigt, er vermisste den Kontakt zu den Menschen, die er bekochte. Im Hospiz zu arbeiten ist für ihn wie ein Sechser im Lotto – nicht finanziell, aber menschlich betrachtet. Rolf Führing hat Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach wochenlanger Appetitlosigkeit im Krankenhaus, wird er schon am ersten Tag im Hospiz Ruprechts hungrigster Gast. Seitdem Horst Reckling im Hospiz ist, möchte er immer nur seinen Lieblingsquark. Erst seit neun Jahren ist er mit seiner geliebten Beate verheiratet. Die Beiden hätten sich so gerne noch etwas mehr Zeit miteinander gewünscht. "Es mag verrückt klingen", sagt Gudrun Fischer, "aber ich verbringe jetzt am Ende meines Lebens Ferien wie in einem Grandhotel. Mit fast allem, was Freude bereitet." Ausgerechnet ihr, die sie ihr Leben lang gut und gerne aß, drückt ein riesengroßer Tumor auf den Magen. Vor vier Monaten zog es Renate Sammer den Boden unter den Füßen weg: Lungenkrebs im Endstadium. Ihr Leben lang hatte sie sich alleine durchgeboxt, jetzt plötzlich ist sie von anderen abhängig. Den Koch schließt sie ins Herz. Sein Steckrübenmus ist ein Gedicht. Für eine kurze Zeit werden die Todkranken für den Hospizkoch vertraute Gesichter. Er erfährt einen kleinen und gleichzeitig letzten Ausschnitt ihres Lebens. Die Bewohner erzählen von sich, ihrer Vergangenheit, ihrem Umfeld, ihren Sorgen, Ängsten und Freuden. Über das Essen wird Ruprecht Schmidt ihr Vertrauter, ein außergewöhnlicher Sterbebegleiter. Mit dem Einzug ins Hospiz rückt für die sterbenskranken Menschen das Endgültige immer näher. Vorbei mit: "Das kann ich noch nächstes Jahr machen." Es gilt nur noch das Heute und Jetzt. So unterschiedlich, wie sie gelebt haben, gehen die Menschen auch mit der Gewissheit um, bald sterben zu müssen.Viele fühlen sich wie zu Hause und gut aufgehoben in der familiären Atmosphäre des Hospizes. Einige fühlen sich abgeschoben und lassen ihren Frust genau an den Menschen aus, die sie am meisten lieben. Für die einen ist der Tod ein Tabu, andere reden pausenlos über das Sterben – mit schwarzem Humor, Ironie, oder abgeklärt und nüchtern. Manche finden Trost in der Religion, manche im Sarkasmus. Begriffe wie Harmonie und Dankbarkeit werden plötzlich wichtig. Zwischenmenschliche "Baustellen", die schon seit Jahren gären, sollen unbedingt noch schnell bereinigt werden. Es können sich aber auch neue auftun. Verhalten, Wünsche und Gedanken der Menschen verändern sich, je näher der Tag rückt. Wer heute noch Scherze macht, kann morgen unendliche Angst haben, verbittert sein oder umgekehrt. Trotz der extremen Gefühlsschwankungen, zeigt sich bei den Bewohnern eines durchgehend: Auch wer unwiderruflich weiß, seine Tage sind gezählt, kann noch genießen, lachen und Momente des Glücks erleben. Lebensbejahend, wie die Atmosphäre im Hospiz, ist auch das Buch. Es erzählt über einen außergewöhnlichen Koch und die Lebensgeschichten seiner Gäste.

© Hotelier
Durchschnittliche Bewertung:  7.00
Abgegebene Stimmen:  3
   
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